Anbei einige Fotos von Bräuchen, die in Prägraten am Großvenediger auch heutzutage noch sehr gepflegt werden.

Heuziehen

Die harte Arbeit der Bergbauern formte Land und Leute. Das Heu, welches auf den Almen teilweise noch gemäht wird, wird auf abenteuerliche Art ins Tal zum Vieh gebracht.

Klaubauf (Krampus) und Nikolaus

Ursprünglich war der bärtige und vermummte Begleiter des heiligen Nikolaus, dessen Festtag, der 6.12. vielerorts schon im Mittelalter als Beschertag für die Kinder begangen wurde. Nähere Informationen

Heupuppen

Brauchtum, bäuerliche Kultur, alte Arbeitstechniken und Gepflogenheiten, sowie ein attraktives Erscheinungsbild unserer Heimatgemeinde. Den Heupuppen-Kalender kannst du im Infobüro Prägraten am Großvenediger kaufen. Nähere Informationen findest du hier.

Die Fotos der Heupuppen wurden vom Kalender abfototgrafiert.

Prozession mit Schützen

Auf eine lange Tradition kann die 1908 gegründete Prägratener Schützenkompanie verweisen. Sie nimmt alljährlich an fünf Prozessionen teil und besteht aus etwa 45 Personen.

Musikkapelle Prägraten am Großvenediger

Der älteste Kulturverein der Gemeinde ist die 1849 gegründete Musikkapelle. Sie besteht aus rund 60 Musikern und verfügt seit 2002 über eine eigene Jugendblaskapelle. Traditionell veranstaltet die Blaskapelle jährlichen am Ostersonntag ein Frühjahrskonzert und ein Festkonzert am Hohen Frauentag (15. August) sowie zahlreiche kleinere Konzerte im Sommer.  Nähere Informationen unter www.mk-praegraten.at 

Bergfeuer und Scheibenschlagen

Das Scheibenschlagen beginnt in der Abenddämmerung. Jede Scheibe wird in die Dunkelheit geschleudert. Nähere Informationen zum Scheibenschlagen auf Wikipedia.

Volkstanz- und Schuhplattlergruppe Prägraten

Seit 2005 ist die Gruppe in Prägraten wieder aktiv und hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen wertvollen und schönen Brauch mit Erfolg wieder aufleben zu lassen.

Sternsinger, Opfer-Widder

Um 1620 wütete der Schwarze Tod in ganz Tirol. Jeder Dritte wurde von ihm hinweg gerafft. Auch in Virgen waren Not und Angst riesengroß. Mit Gebeten und Gelöbnissen wollten die Leute der Pest Herr werden, denn menschliche Hilfe gab es nicht. Weitere Informationen finden Sie auf www.sagen.at